Deutsch-dänische Wirtschaft fordert schnelle Bahnverbindung
Mit der festen Querung über den Fehmarnbelt entsteht nach Auffassung der im Fehmarnbelt Business Council (FBBC) zusammenarbeitenden Wirtschaftsorganisationen eine neue Geographie, die die regionale Wirtschaftsentwicklung und die Bildung einer neuen Wachstumsregion im Herzen Europas fördert. Aus Sicht der Wirtschaft bietet die grenzüberschreitende Region hervorragende Chancen zur Vernetzung von Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen.
Am Vortag der internationalen Konferenz „New bridges in the South Western Baltic Sea Region" am 2. und 3. Juni 2009 kamen die Mitglieder des FBBC in der IHK zu Lübeck zusammen und verständigten sich auf eine gemeinsame Strategie, um der Wirtschaft entlang der Achse Hamburg-Lübeck-Öresund die Chancen und Potenziale der Querung zugänglich zu machen und sie bei der Nutzung tatkräftig zu unterstützen.
Kernpunkte der Forderungen des FBBC sind:
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Die Hinterland-Anbindungen sollen umgehend ausgebaut werden, damit bis zur Fertigstellung der festen Fehmarnbelt-Querung leistungsfähige Verkehrswege zur Verfügung stehen.
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Der Ausbau der Eisenbahnverbindung als Hochgeschwindigkeitsstrecke.
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Alle Akteure in der Region sollen dazu beitragen, die feste Querung über den Fehmarnbelt zu einem Erfolg zu führen.
In den kommenden Monaten wird das FBBC in mehreren Veranstaltungen branchenspezifische Themen und Netzwerke, wie z.B. Ernährungswirtschaft und Logistik, aufgreifen und mit der regionalen Wirtschaft diskutieren. Das FBBC versteht sich als grenzüberschreitendes Sprachrohr der Wirtschaft und vertritt die Interessen der über 250.000 Unternehmen der Region gegenüber den politischen Akteuren beiderseits des Fehmarnbelts.
