Logistikbranche steht Fehmarnbelt-Querung positiv gegenüber

Möglichkeiten und Herausforderungen standen im Fokus der Konferenz „Öresund-Hamburg – Logistikmöglichkeiten der Zukunft“ am 4. Oktober. Diese wurde gemeinsam von Fehmarnbelt Business Council (FBBC) und Femern Belt Logistics veranstaltet.

Die nordeuropäischen Logistikzentren haben in der Konferenz ihre Szenarien für den Bereich Logistik für die Achse Hamburg-Lübeck-Öresund vorgestellt. Die Konferenz, die bei der Handelskammer Hamburg stattfand, konnte mit einer Teilnehmerzahl von etwa 100 Personen aus Dänemark, Deutschland und Schweden als Erfolg bezeichnet werden. „Ich bin beeindruckt, dass so viele Teilnehmer gekommen sind, um die logistische Perspektive in diesem frühen Stadium der Planung zu diskutieren“, so Ajs Dam, Leiter der Abteilung Unternehmenskommunikation bei Femern A/S. 

Die Referenten aus u. a. Hamburg, Lübeck und Malmö haben den Teilnehmern einige konkrete Beispiele gegeben, welche Einwirkung die Fehmarnbelt-Querung auf die Logistikbranche haben könnte. Hierunter auch, welche Erwartungen sie zum künftigen Güterverkehr und zu den Transportwegen haben. Die Logistikmöglichkeiten wurden auch während des Mittagsessens diskutiert: Einige Unternehmer machten auf die Notwendigkeit aufmerksam, die Hinterlandanbindung in Deutschland mehr in den Mittelpunkt zu rücken. Unter anderem wurde die Ausbesserung der deutschen Autobahn „A1“ als ein konkretes Beispiel genannt.

Die Konferenz wurde von Brigitte Langenhagen, Vorstandsmitglied des Baltic Sea Forum, moderiert.

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